• Probe 11.4.2013

    Das Weltkulturerbe Teil 7 – das Lavaux am Genfer See


    Link zum Probenergebnis
    Wein des Monats: Viognier Gran Cru
    Name
    Rebsorte Viognier
    Jahrgang / Ausbau 2010 / trocken / sur lie (sehr lange auf der Hefe)
    Lage / Region Epesses / Lavaux/VD / Schweiz
    Erzeuger / Anbieter Patrick Vonjallaz
    Vol% / RZ / RS 13 % / -.- / -.-
    Preis / Punktedurchschnitt 30,00 CFR / 15,1 Pkt.

     

  • Probe 7.3.2013

    Great Wine Capitals Kapstadt, Mendozza, San Franzisco und Christ Church


    Wein des Monats: Link zum Probenergebnis
    Name La Pirámide
    Rebsorte Cabernet-Sauvignon
    Jahrgang / Ausbau 2010 / trocken
    Lage / Region Mendoza / Argentinien
    Erzeuger / Anbieter Bodega Catena Zapata
    Vol% / RZ / RS 13,5 % / 2.1 / 5.1
    Preis / Punktedurchschnitt 9,90 EUR / 16,5 Pkt.

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    Great Wine Capitals – Reise in die neue Welt

    Auf der Konventssitzung am 7. März 2013 beschäftigten wir uns mit den Weinregionen um die Great Wine Capital-Städte Mendoza (Argentinien), San Franzisco (USA), Kapstadt (Südafrika) und Christchurch (Neuseeland), die die „neue Welt“ im Weinbau repräsentieren. Um eine Vergleichbarkeit zu ermöglichen haben wir uns drei Rebsorten zum internationalen Vergleich herausgesucht. Als weiße Traube haben wir den Chardonnay gewählt, da er in allen vier Weinregionen zu finden ist. Als Rotweinsorten haben wir den Merlot und den Cabernet Sauvignon als Vergleichsreben ausgewählt.

     Weinberge in Mendoza, Argentinien (Foto: H. Kühn)

     

    Schon bei der Verkostung des Chardonnay wurde deutlich, dass man den einzelnen Weinregionen in der „neuen Welt“ Unrecht tut, indem man sie unter diesem Begriff vereinfachend subsummiert. So unterschiedlich sind die geschmacklichen Ausprägungen, was zum einen an den unterschiedlichen klimatischen Bedingungen und Böden, aber auch an verschiedenen, der Weinerzeugung zugrunde liegenden Philosophien liegt.

    So offenbarte sich beim Chardonnay, was sich auch bei den Rotweinen bestätigte: Dass in einigen Ländern die Weinerzeugung zuerst der wissenschaftlich erforschten Geschmackserwartung der potentiellen Verbraucher folgt, was den Wein zwar „gefälliger“ aber weniger charaktervoll erscheinen ließ. Dies war aber erfreulicher Weise nicht durchgängig der Fall.

    Weinlands in Südafrika (Foto: H. Kühn)

    Während der Verkostung konnten wir auch Einiges über diese vier ausgewählten Weinregionen, deren Produktionsbedingungen und deren Geschichte erfahren.

    Einen Nachteil hatte unsere Herangehensweise. Durch die Auswahl der universellen Reben Merlot, Chardonnay und Cabernet Sauvignon konnten nicht die „Flagship‘s“ der Regionen zum Zuge kommen, für die eine Region besonders bekannt ist – wie etwa der Malbec in Argentinien, der Sauvignon Blanc in Neuseeland oder der Chenin Blanc und der Shiraz in Südafrika. Auf jeden Fall machte die Beschäftigung mit diesen Weinländern Lust auf mehr von den dort produzierten Weinen.

     

  • Probe 21.02.2013

    Great Wine Capitals – Porto


    Sekt des Monats: Link zum Probeergebnis
    Name Graham’s Vintage Port 1983
    Rebsorte Portwein
    Jahrgang / Ausbau -.-
    Lage / Region Douro
    Erzeuger / Anbieter W. & J. Graham’s
    Vol% / RZ / RS ca. 20 Vol%
    Preis / Punktedurchschnitt -.- EUR / 17 Pkt.

    morgenschweissTheo Morgenschweis aus Neunkirchen gilt nicht nur in Deutschland als einer der besten Kenner der Douro-Weine. Er ist ein ausgewiesener Experte für portugiesische Weine, vor allem aber für Portwein. Da lag es auf der Hand, Herrn Morgenschweis zu bitten, uns die Great Wine Capital Porto und ihre weltberühmten Produkte nahe zu bringen.

    Wir erhielten einen informativen Einblick in die Hintergründe und Kunst der Wein- und Portweinherstellung und in die Geschichte dieser bekannten Weinregion. Der Experte hatte für den Rheinischen Weinkonvent eine außergewöhnliche Probe zusammengestellt, die auch die Vielfalt und das hohe Qualitätsniveau der Weinerzeugung im Douro widerspiegelte. So war die große Runde der Verkoster am Ende voll des Lobes und froh, an dieser besonderen Veranstaltung teilgenommen zu haben.

     

  • Probe 11.1.2013

    Schaumweine aus Deutschland und Frankreich


    Sekt des Monats: Probenergebnis hier
    Name Riesling Sekt brut
    Rebsorte Riesling
    Jahrgang / Ausbau 1991 / brut (22 Jahre auf der Hefe)
    Lage / Region Mosel / Deutschland
    Erzeuger / Anbieter SMW Trier (Saar Mosel Winzer-Sekt)
    Vol% / RZ / RS 12,5 % / -.- RZ / -.- S
    Preis / Punktedurchschnitt -.- EUR / 16,9 Pkt.

     

    Schaumweine aus Deutschland und aus Frankreich von verschiedenen Trauben und aus den unterschiedlichsten Regionen wurden von uns verkostet. Einig war man sich, dass alle Schaumweine von hervorragender Qualität waren.

    Die unterschiedlichen verwendeten Traubensorten zeigten in den Sekten ihre spezifischen geschmacklichen Eigenarten.  Aber auch die unterschiedliche regionale Herkunft ließ sich in den  Tröpfen gut erkennen.

    Dass man auch lange auf der Hefe gelagerten  Sekte noch sehr gut trinken kann und diese eine ganz besondere, leider zu selten zu genießende Note haben, bewies unser Wein des Monats, ein Riesling Sekt von der Mosel aus dem Jahr 1991, der 22 Jahre auf der Hefe gelegen hat.

    Veredelt wurde unsere Probe durch ein leckeres Buffet mit Quiche und Fingerfood, welches in Gemeinschaftsarbeit von Meta Schorrenberg, Ulla Hartlapp-Lindemeyer und Dr. Hartmut Kühn kreiert wurde. Da waren sich alle anwesenden einig: Im Weinkonvent fing das Jahr sehr gut an! (HK)

  • Probe 06.12.2012:

    Des Sommeliers Schatzkammer

    Probenfolge

    20519563Unsere Dezemberprobe stand unter einem ganz besonderen Stern. Unser erster Sommelier Heinz -Theo Honnef ließ es sich nicht nehmen, für die Mitglieder des Rheinischen Weinkonvents anlässlich seines siebzigsten Geburtstages eine außergewöhnliche Feier auszurichten.

    Er verwöhnte uns Gäste mit feinen Kreationen aus dem Repertoire seiner legendären Kochkünste. So hatte niemand das Problem, sich eine gute und dazu noch köstliche Grundlage für eine sehr gut ausgesuchte Probe aus der Schatzkammer Honnefs zu schaffen.

    Und so genossen wir einem hervorragendem Winzersekt vom Weingut L. Kreuzberg, um dann weinselig-genüsslich durch das Kremstal mit Rieslingen und Grünem Veltliner aus verschiedenen Lagen und Jahrgängen von den Weingütern Stift Göttweig und Stadt Krems geführt zu werden. Dadurch gelang es Heinz Theo Honnef wieder einmal, uns seine Lieblingsregion, die Wachau, schmackhaft zu machen.

    Abgerundet wurde die Probe durch zwei Spätburgunder von Kreuzberg und von Philippi. Das kulinarische I-Tüpfelchen setzte eine Auslese “Wallufer Walkenberg” von Toni Jost aus dem Mittelrhein.

    So sagen wir von ganzem Herzen herzlichen Glückwunsch und Dank an unseren Sommelier – und so mancher wünscht sich insgeheim, Heinz-Theo Honnef möge jeden Monat einen runden Geburtstag mit uns feiern… (HK)

  • Probe 04.10.2012:

    Moselweine – Von Sonnenuhr zu Sonnenuhr


    Wein des Monats: Link zum Probenergebnis
    Name Riesling Spätlese
    Rebsorte Riesling
    Jahrgang / Ausbau 2007 / edelsüß
    Lage / Region Wehlener Sonnenuhr / Wehlen / Mosel / Deutschland
    Erzeuger / Anbieter Maximinhof Studert-Prüm
    Vol% / RZ / RS  9,0 % / 63,8 RZ / 6,8 S
    Preis / Punktedurchschnitt  8,50 EUR / 15,60 Pkt.

     

    Sie sind Maßstäbe für das Fortschreiten des Tages und so alt wie die Menschheit: Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts waren Sonnenuhren das Synonym für Uhren überhaupt – andere gab es nicht.

    Zeltinger Sonnenuhr Ürziger Sonnenuhr Wehlener Sonnenuhr
    Zeltinger Sonnenuhr Ürziger Sonnenuhr Wehlener Sonnenuhr

    Das Prinzip ist einfach: Parallel zur Erdachse wird ein Stab verankert, dessen Schattenwurf zeigt dann auf der Fläche darunter den Stand der Sonne, und damit Stunden oder Minuten an. Die Steillagen der Mosel, oft gen Süden ausgerichtet, boten  also ideale Voraussetzungen für Sonnenuhren. In den Zeiten bevor Taschen- oder gar Armbanduhren verfügbar waren, dienten sie den Weinbergsarbeitern als Zeitmesser ihrer Tage.

    Mehrere Hundert dieser meist steinernen Zeitmesser dürfte es an der Mosel heute noch geben. So markant waren viele von ihnen, dass sie sogar den Weinbergslagen ihren Namen gaben. Der Zusammenhang ist klar: Wo eine Sonnenuhr steht, gedeiht auch erstklassiger Wein, denn es handelt sich um eine sonnenverwöhnte Südlage.

    Die berühmtesten heißen Wehlener Sonnenuhr (5, 6, 11), die nur wenige hundert Meter entfernte Zeltinger Sonnenuhr (2) sowie die Brauneberger Juffer-Sonnenuhr (3, 4). Weitere Sonnenuhren gibt es in Ürzig (9, 10) im Turm einer ehemaligen Burganlage, die zwischen Weinreben in die Felsen gebaut wurde. Aber auch in Neumagen (7), in Maring (8) und in Pommern (1) sind die meist weithin sichtbaren Zeitmesser in den steilen Weinhängen zu sehen.

     Wein Nr. 12 entfiel bei der Probe

     

     

     

  • Unsere Weinwanderung 2012:

     St. Augustin und Oberdollendorf

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    Zwei Ziele hatte sich der rheinische Weinkonvent für die diesjährige Weinwanderung am 25. August diesen Jahres ausgesucht. Erste Station der Reise war der Flugdienst der Bundespolizei in St. Augustin. Dort erhielten wir einen Überblick über die Aufgaben des Flugdienstes in der Bundespolizei.

    In der Wartungshalle des Flugdienstes (Foto oben) konnten wir uns die bei der Bundespolizei eingesetzten Hubschrauber ansehen und viele technische Details erfahren. Mit hohem technischen Sachverstand und sehr viel spezifischem Fachwissen sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Flugdienstes in Sankt Augustin dafür, dass die Hubschrauber der Bundespolizei im Einsatz stets einwandfrei funktionieren.

    big_26315750_0_150-214Anschließend fuhren wir nach Oberdollendorf und suchten zuerst das Weinhaus Gut Sülz auf, wo wir, bei hervorragendem Wetter, im Garten des Weinhauses unser Mittagessen so richtig genießen konnten. Die Atmosphäre war so angenehm, dass wir uns fast zwingen mussten, zu unserer nächsten Station aufzubrechen, dem nur wenige Meter entfernt liegenden Weingut Blöser. Dort begrüßte uns Bernd Blöser (Foto links) und führte uns zuerst durch den Betrieb.

    Das Weingut Blöser ist eines von nur drei Weingütern in Nordrhein-Westfalen. Auf den Weinbergen rund um Oberdollendorf werden auf insgesamt 7,2 ha viele unterschiedliche Reben angebaut. In der anschließenden Weinverkostungen, die den Tag abrundete, konnten wir uns einen Überblick über die Vielfalt der Weine und die gute Qualität verschaffen.

     

     

  • Probe 02.08.2012:

    Weine der Mittelmosel um Zell: Weingut Albert Kallfelz


    Wein des Monats:  Link zum Probenergebnis
    Name Riesling Auslese
    Rebsorte RieslingGoldener Kammerpreis LWK
    Jahrgang / Ausbau 2008 /edelsüßtrocken
    Lage / Region Merl / Mosel / Deutschland
    Erzeuger / Anbieter Weingut Albert Kallfelz
    Vol% / RZ / RS 9,0 % / 125 RZ / 8,6 S
    Preis / Punktedurchschnitt 16,20 EUR / 15,37 Pkt.

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    500 Jahre sind ein Wort!

    So lange besteht das Weingut Kallfelz im Zeller-Merler-Moselort.

    50 Hektar das Weingut sein Eigen nennt,

    auf welche die Moselsonne brennt.

    Das Mikroklima der Weinkulturregion gibt eine Menge her,

    nicht nur den Riesling vom Steilhang aus grauem Schiefer – nein, noch Vieles mehr!

    Seit vielen Jahren sind dabei

    der Stephansberg, der Adler und die Köningsley.

    Hier wächst und reift sehr edel und exklusiv der Wein

    und enfaltet seine Qualitäten ganz besonders fein.

    Fleißige Hände bringen mit viel Gefühl und Augenmaß

    die Trauben in das vorbereitete Fass.

    Dem Kellermeister zollt Respekt,

    der edle Tropfen dann entstehen lässt!

    Mit hohen Auszeichnung wird dies belohnt;

    auch den “Goldenen Preis” der Landwirtschaftskammer ist man bei Kallfelz gewohnt.

    Doch endet das Engagement nicht bei der Weinherstellung,

    Herr Kallfelz reist durch die Lande und vermarktet mit Schwung.

    Man ruft ihn von hier und bittet von dort

    und schnell ist er da und lässt probieren vor Ort.

    Dem Weingut-Chef und seinem tollen Team ein dickes Lob

    für die aussagekräftige und qualitativ sehr gute Prob’!

    “Steillagen-Winzer” sind “Helden der Mosel”

    In diesem Sinne sagen wir herzlichen Dank nach Merl

    für eine wunderbare Probe

    an einem herrlichen Sommerabend in Köln.  HRS

     

     

  • Probe 05.07.2012:

    Spitzenweingut Thanisch


    Wein des Monats: Link zum Probeergebnis
    Name Riesling “Alte Reben” – Serie “R”
    Rebsorte Riesling
    Jahrgang / Ausbau 2010 / trocken
    Lage / Region Lieser / Mosel (Saarland) / Deutschland
    Erzeuger / Anbieter Weingut Ludwig Thanisch & Sohn (seit 1648)
    Vol% / RZ / RS -.- % / -.- RZ / -.- S
    Preis / Punktedurchschnitt 15,90 EUR / 15,7 Pkt.

    Die Familientradition des Weingutes Thanisch reicht nachweislich bis in das Jahr 1648 zurück. Im Jahr 2001 übernahm Sohn Jörg den elterlichen Betrieb und führt den Betrieb erfolgreich weiter.

    Die Weinberge befinden sich in den Toplagen “Lieserer Niederberg-Helden”, wo überwiegend trockene und feinherbe Weine heranwachsen. In der “Brauneberger Juffer” wachsen edelsüße Spezialitäten, im “Bernkastel-Kueser Weisenstein” saftige feinfruchtige Kabinettweine.Aus diesen besten Steillagen der Mittelmosel kommen feinfruchtige filigrane Rieslingweine mit saftigem Körper und großem Potential.

    Jörg Thanisch baut seine Rieslinge “sur lie” aus. Mehr dazu sagt dieses YouTube-Video: hier klicken

    Interessant auch die Internetseite “Weinduell”, eine Weinseite der etwas anderen Art …

    Die Probe brachte uns exzellente Weine näher, die Lust auf “mehr” machen. Der Riesling “Alte Reben” – Serie “R” – wurde mit knappem Vorsprung “Wein des Monats” (15,7 Pkt.), dicht gefolgt von der 2011er Riesling Spätlese Lieserer Niederberg-Helden (15,6 Pkt.) und der 2011er Riesling Auslese Brauneberger Juffer (15,5 Pkt.). Diese beiden fruchtsüßen Weine versprechen für die kommenden Jahre einen großen Genuss. Der 2002er Riesling Spätlese Lieserer Süßenberg – von Thanisch als “Schatzkammerwein” angeboten – gab uns einen Vorgeschmack auf das, was aus den 2011er fruchtsüßen Weine werden kann.

     

    Jörg Thanisch führt heute das traditionsreiche Weingut Ludwig Thanisch & Sohn. (Foto: Thanisch)

    Jörg Thanisch führt heute das Weingut Ludwig Thanisch & Sohn. (Foto: Weingut Thanisch)

     

     

  • 15.-17. Juni 2012

      Weinkulturreise 2012 an die Terrassenmosel

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    Winningen an der Mosel (Foto: Klaus Graf)

    Die reizvolle Landschaft mit ihren steilen Hängen und Terrassen sowie das Klimawaren dieses Jahr das Ziel einer großen Teilnehmergruppe. Es war alles ganz prima!Bereits die alten Römer fanden die Wärme speichernden Schieferböden ideal für den Weinbau;den praktizieren heute noch 17 Betriebe im Ort und ernähren damit so manchen Mann und Frau.

    Die hohe Qualität ist bekannt, drum sind die Weine sehr gefragt,weil es ein Weinkenner dem anderen sagt. Doch auch als architektonischer Leckerbissen ist das Örtchen sehr bekannt, wird es doch bei den schönsten Orten in Deutschlands als Favorit genannt. So kam auch der Konvent aus  Köln um zu erleben das gesamte Spektrum von Vorteilen.Es gab  viele gute Gründe, hier an der Untermosel kurz vor Koblenz zu verweilen.

    Als Start begannen wir eine tolle Weinprobe im Hause Fries mit edlem Riesling aus den Lagen,die von dem Steilstlagenwinzer fast „heldenhaft“ transportiert mit Monorack anstatt mit Tragen. Auch feine Rotweine zu machen beherrscht der Meister ohne Mühe;die fanden großes Lob, und es gab überhaupt keine Rüge.

    Der gemütliche Abend im Hause Fred Knebel war gelungen durch feine Speisen und edle Weine, vor allem sehr ungezwungen.

    Am Samstagmorgen war dann Kobern-Gondorf unser Reiseziel.Hier gab es bei der Stadtführung zu hören uns sehen  sehr viel. Der Aufstieg zur Matthiaskapelle, ein historisches Juwel mit einer Legendenbildung von fast 2.000 Jahren, war ein außergewöhnliches Ziel

    Eine Sektprobe aus dem Sekthaus von Kanal wurde serviert und von den durstigen Kehlen mit einem Superblick zelebriert. Danach war das Essen in der Alten Mühle Höreth eine dicke Belohnung im feinsten Rahmen für alle unternehmungslustigen Herren und Damen. Eine kleine Pause musste einfach sein und war akzeptiert -alle haben von der Rast reichlich profitiert.

    Dem berühmten Winninger Bürger August Horch gewidmet ist ein tolles Museum. Dort ging die Führung mit allen den tollen technischen Exponaten  viel zu schnell herum.Im alten Spital – nun eine moderne Vinothek für alle 17 Winzern vor Ort – setzten wir unser umfangreiches Tagesprogramm fort.

    Eine gute Adresse für unser Abendessen war die Gutsschänke Schaaf;danach folgte nach den vielen Erlebnissen ein erholsamer Schlaf.

    Morgens ging es mit dem Traktor und einer Weinprobe zur großen Rundfahrt los. Logischweise war die Freude bei allen Teilnehmern sehr groß.Alle Lagen wurden angesteuert, steil und spannend, aber sorgfältig chauffiert. Wir genossen die tolle Sicht, und in den Lagen die passenden Weine wurden präsentiert.

    Die drei Stunden über Stock und Stein vergingen wie im Flug. Einige Teilnehmer bekamen trotzdem nicht genug. Die Weinauswahl an Bord war sehr gefragt und begehrt, denn sie war durch die Geschmacksvarianten auf keinen Fall verkehrt.

    Es gutes Mittagessen wartete als „Henkers-Mal“ auf die Gruppe. Die lobte nicht nur des Hauses gute Suppe! Mit Freude erwarten wir schon jetzt die Weinkulturreise im nächsten Jahr, die uns führt – das ist ganz wunderbar – in die Hauptstadt von Rheinland-Pfalz, nach Mainz, am Ufer des schönen Weinflusses Rhein. HRS